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Service Learning im TransZent

Foto: Denise Haberger

Service Learning, als die Verknüpfung von akademischer Lehre und bürgerschaftlichem Engagement, bietet Studierenden die Möglichkeit, ihre erworbenen Kompetenzen in der Praxis anzuwenden und für die konkrete Bearbeitung zivilgesellschaftlicher Fragestellungen nutzbar zu machen. Nachhaltigere Lernprozesse werden durch diese Form des Lehrens und Lernens angeregt und die Berufsfähigkeit sowie Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Die Praxispartner und Praxispartnerinnen profitieren direkt vom Engagement, Wissen und Methodenrepertoire der Studierenden und bringen so gemeinwohlorientierte Projekte voran, denn es wird an real existierenden zivilgesellschaftlichen Problemen gearbeitet. Die universitäre Expertise der Studierenden kann hier vor allem lokal, aber auch regional bzw. überregional zur Lösung solcher Herausforderungen beitragen.

In Projektseminaren planen Wirtschaftswissenschaftsstudierende dann bspw. ein freies Sportangebot für brach liegende Flächen am Bahnhof Mirke. Lehramtsstudierende der Biologie gestalten eine Ausstellung mit Ralley für Kinder und Erwachsene im Botanischen Garten Wuppertals und Industriedesignstudierende entwickeln ein neues Marketingkonzept für nachhaltige, fairgehandelte Produkte der GEPA.

Für die Mitglieder des TransZent sind diese Lehr-/Lernformate von besonderer Relevanz, da das TransZent das Anliegen verfolgt Forschung, Lehre und Gesellschaft bestmöglich miteinander zu verknüpfen. Im Sinne einer Campus Community Partnership soll eine kooperative Zusammenarbeit von akademischer Forschung und Lehre sowie Zivilgesellschaft gefördert werden. Dies zeigt sich nicht nur in Forschungsprojekten des TransZent wie bspw. den BMBF-geförderten Projekten "Wohlstands-Transformation Wuppertal", "UrbanUp" oder "Transformationsstadt", sondern eben auch in unterschiedlichen (Lehr-)Veranstaltungen.